Die Sprintstars aus den USA um die dreifache Olympiasiegerin Allyson Felix haben beim vorletzten World-Challenge-Meeting der Saison Favoritensiege eingefahren.

Felix setzte sich über 200 m in 22,35 Sekunden durch, blieb aber bei leichtem Gegenwind deutlich über ihrer Weltjahresbestzeit von 21,69.

Auch die Sprints über die halbe Distanz gingen bei nachteiligem Wind über die Bühne. Über 100 m siegte Weltmeisterin Carmelita Jeter (USA) in 11,07 Sekunden.

Shootingstar Ryan Bailey, der in London mit der US-Staffel Silber geholt hatte, wies in 10,02 Sekunden Ex-Weltmeister Kim Collins (St. Kitts and Nevis/10,14) in die Schranken.

Neben Felix siegten in Zagreb drei weitere Olympiasieger von London: Zu einem ungefährdeten Erfolg lief der algerische 1500-m-Olympiasieger Taoufik Makhloufi in 3:32,58 Minuten. Den Hammerwurf gewann der Ungar Krisztian Pars mit 79,18 m.

Lokalmatadorin Sandra Perkovic siegte im Diskuswerfen mit 65,79 m. Kugelstoß-Olympiasieger Tomasz Majewski musste hingegen eine klare Niederlage hinnehmen. Mit 20,70 m lag der Pole als Zweiter deutlich hinter Ex-Weltmeister Reese Hoffa (USA), der mit 21,80 m glänzte.

Die Männer-Konkurrenz mit dem Diskus entschied der erst 20 Jahre Brite Lawrence Okoye mit starken 67,25 m für sich.

Über 110 m Hürden gewann der Olympiazweite Jason Richardson (USA) in starken 13,07 Sekunden bei leichtem Gegenwind das Duell mit seinem Landsmann David Oliver (13,22). Bei den Frauen siegte im 100-m-Hürdensprint Ginnie Crawford (USA) in 12,68 Sekunden.

Rosemarie Whyte, Olympia-Dritte mit Jamaikas 4x400-m-Staffel, siegte über die Stadionrunde in guten 50,08 Sekunden. Über 3000 m Hindernis lieferte der 19 Jahre alte Kenianer Jairus Biresh sehr ordentliche 8:11,80 Minuten ab.

Deutsche Athleten waren in Kroatiens Hauptstadt nicht am Start.

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