Die starken deutschen Frauen haben den Jahresweltbestmarken der Konkurrenz nur schwache Weiten entgegengesetzt.

Beim dritten Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Rom ließ Speerwerferin Christina Obergföll ihren kraftvollen Armzug vermissen und kam beim Sieg der mit 68,65 m auftrumpfenden Olympiasiegerin Barbora Spotakova (Tschechien) nicht über 62,60 m und Platz vier hinaus.

Die 30 Jahre alte Offenburgerin blieb damit zwei Meter unter ihrer Saisonbestmarke (64,59). Die überraschend starke Südafrikanerin Sunette Viljoen (67,95) sicherte sich Platz zwei vor der Britin Goldie Sayers (64,73) und Russlands Weltmeisterin Maria Abakumowa, die mit 62,00 nur Fünfte wurde.

Im Kugelstoßen fand die Athen-Olympiazweite Nadine Kleinert überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus und wurde enttäuschende Siebte.

Die 36 Jahre alte Magdeburgerin wirkte verkrampft und wuchtete die vier Kilogramm schwere Kugel lediglich auf 18,51 m. Olympiasiegerin Valerie Adams (Neuseeland) bot mit 21,03 m den weitesten Stoß des Jahres in der Welt und siegte vor der Chinesin Lijiao Gong (19,79).

Dritte wurde Weißrusslands Vize-Weltmeisterin Nadeschda Ostaptschuk (19,58). Josephine Terlecki (Magdeburg) stieß als Achte 17,79 m.

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