Die mit acht Millionen Dollar dotierte Diamond League startet am Freitag in Doha/Katar mit acht Olympiasiegern von Peking und zwei deutschen Titelverteidigerinnen in ihre vierte Saison.

Speerwerferin Christina Obergföll und Stabhochspringerin Silke Spiegelburg hatten 2011 für den Disziplinsieg je 40.000 Dollar erhalten.

Erst beim zweiten Meeting am 19. Mai in Shanghai steigt Speerwerfer Matthias de Zordo in die Serie ein, er hatte 2011 das deutsche Trio der Disziplinsieger komplettiert.

Stars des ersten von 14 Saisonmeetings im Wüstenstaat sind Kenias 800-m-Weltrekordler David Rudisha und Äthiopiens Doppel-Olympiasieger Kenenisa Bekele, der über 3000 m startet.

Weitere Goldmedaillengewinner von Peking 2008 sind die Kenianer Asbel Kiprop (1500 m) und Brimin Kipruto (3000 m Hindernis) sowie Estlands Diskus-Ass Gerd Kanter.

Bei den Frauen sind die Jamaika-Olympiasiegerinnen Shally-Ann Fraser (100), Melaine Walker (400 m Hürden), Dreispringerin Francoise Mbango Etone (Frankreich) sowie Speerwerferin Barbora Spotakova am Start.

Die Tschechin trifft in der Olympiarevanche auf Russlands Weltmeisterin Maria Abakumowa und Obergföll, die als Dritte die einzige deutsche Leichtathletik-Medaille in Peking gewonnen hatte.

Im Speerwurf ist auch Europameisterin Linda Stahl am Start, im Kugelstoßen sind es die Athen-Olympiazweite Nadine Kleinert und ihre Magdeburger Klubkameradin Josephine Terlicki, die 400 m läuft Thomas Schneider.

Neun der 14 Meetings finden vor Olympia (27. Juli bis 12. August) statt. Am 30. August und 7. September sind Zürich und Brüssel wieder Schauplätze des zweigeteilten Finals. Alle Disziplinsieger erhalten je 40.000 Dollar sowie einen diamantbesetzten Pokal.

Alle 32 Disziplinen werden je sieben Mal ausgetragen, dabei erhalten die ersten Drei Punkte (4-2-1). Die zu den Finals eingeladenen Punktbesten in Zürich und Brüssel bekommen doppelte Punkte.

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