Superstar Usain Bolt hat mit einer Jahres-Weltbestzeit einen Traumstart in die olympische Saison hingelegt.

Der Dreifach-Olympiasieger von Peking lief die 100 m beim Sportfest in Jamaikas Hauptstadt Kingston trotz zweier Fehlstarts durch die Konkurrenten in 9,82 Sekunden und war nach seinem schnellsten Saison-Einstand aller Zeiten rundum zufrieden.

"Ich fühle mich besser als im letzten Jahr, deshalb bin ich glücklich. Es war zwar nicht alles perfekt an meinem Lauf, aber für das erste Rennen war es gut", sagte der 25-jährige Jamaikaner, der die Weltrekorde über 100 m (9,58 Sekunden), 200 m (19,19) und mit der jamaikanischen 4x100-m-Staffel (37,04) hält.

Nach einem ordentlichen Start ("daran muss ich weiter arbeiten") kam der fünfmalige Weltmeister nach rund 40 Metern in Fahrt und lief seinen Gegnern gewohnt souverän davon. Zweiter wurde sein Landsmann und Staffelkollege Michael Frater in 10,00 Sekunden.

Ebenfalls für eine Jahres-Weltbestzeit sorgte US-Sprinterin Carmelita Jeter. Die Weltmeisterin setzte sich im Duell mit Kelly-Ann Baptiste (Trinidad und Tobago) in 10,81 Sekunden durch und verwies ihre Rivalin um fünf Hundertstelsekunden auf Platz zwei.

"Ich bin verletzungsfrei und fühle mich nach dem Sieg sehr gut. Ich weiß, dass ich einige Dinge noch nicht richtig mache, aber daran wird mein Coach mit mir arbeiten. Die Saison ist ja noch lang", sagte die 32-jährige Jeter.

Usain Bolt war 85 Tage vor dem Olympia-Auftakt in London acht Hundertstelsekunden schneller als sein Landsmann und Weltmeister Yohan Blake, der am 14. April ebenfalls in Kingston 9,90 gelaufen war.

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