Olympiasieger LaShawn Merritt ist mit einer 400-m-Glanzzeit in die Saison gestartet.

Der Weltmeister von Berlin 2009 gewann das Rennen im Stadion von Baie-Mahault auf Guadeloupe/Karibik in 44,73 Sekunden und machte knapp drei Monate vor den Sommerspielen in London deutlich, dass im Jahr nach dem WM-Silber von Daegu stark mit ihm zu rechnen ist.

Merritt hatte schon nach Aufhebung der sogenannten Osaka-Regel durch den internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt, er werde alle Register ziehen, um in London erfolgreich zu sein: "Ich werde mehr trainieren als je zuvor."

Der CAS hatte im Oktober 2011 mit seiner Entscheidung den Weg nach London und Sotschi 2014 für jene Athleten freigemacht, die nach den letzten Spielen wegen Dopings länger als sechs Monate gesperrt waren.

Der heute 25-jährige Merritt hatte 2010 über 21 Monate Startverbot erhalten, nachdem er zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 bei insgesamt drei Kontrollen positiv auf ein anaboles Steroid getestet worden war.

Neben Merritt warteten auch andere Weltklasseathleten beim Meeting auf der Insel der Kleinen Antillen schon mit guten Zeiten auf. Kubas 110-m-Hürden-Olympiasieger Dayron Robles lief 13,19 Sekunden, Dawn Harper (USA) 12,71 über 100 m Hürden.

Weiterlesen