Die deutsche 4x100m-Staffel der Frauen hat bei der WM in Moskau eine Medaille verpasst.

Das Quartett um Ex-Europameisterin Verena Sailer (Mannheim) kam im Finale nach 42,90 Sekunden ursprünglich auf Rang fünf. Durch die Disqualifikation Frankreichs (42,73) wegen eines Wechselfehlers wird das DLV-Team nun auf Platz vier gewertet.

Ihren dritten Titel in Moskau gewann Shelly-Ann Fraser-Pryce mit der jamaikanischen Staffel in WM-Rekordzeit (41,29) vor Titelverteidiger USA (42,75) und Großbritannien (42,87).

Im Vorlauf hatte es Verwirrung um das DLV-Team gegeben.

Zuerst waren Sailer, Yasmin Kwadwo (Mannheim), Inna Weit (Paderborn) und Tatjana Pinto (Münster) disqualifiziert worden, bevor sie ohne Angabe von Gründen doch noch im Finale starten durften.

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