Rolando Palacios, Sprinter aus Honduras, ist bei der Leichtathletik-WM in Moskau im 200-Meter-Vorlauf ausgeschieden - obwohl er zwei Jahre lang bei Superstar Usain Bolt auf Jamaika lernte.

"Das Training war extrem hart, und ich habe Beckenprobleme bekommen. Das Krafttraining war leicht, aber die machen Strecken von 300, 200, 180, 150 Metern, mit großer Intensität", erklärte Palacios das Konzept von Erfolgscoach Glen Mills.

Im vergangenen Jahr musste er das von internationalen Verbänden geförderte Projekt wegen einer Verletzung abbrechen. 2009 in Berlin stand Palacios noch im WM-Halbfinale, jetzt geht es nicht mehr voran.

Während Bolt im Luschniki-Stadion in 20,66 Sekunden ohne sich zu verausgaben ins Halbfinale spazierte, flog Palacios nach 21,02 Sekunden raus. "Ohne Zweifel war das Training sehr gut, aber es braucht noch andere Dinge, um einen Sportler zu formen", sagte Palacios und weckte die Neugierde der Reporter.

Welche? Er habe keine privaten Sponsoren, klagte der Athlet aus Mittelamerika. Und: "Die Jamaikaner hatten viermal pro Woche Massage, ich nur einmal."

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