Das deutsche Medaillen-Duo von Olympia hat bei der Leichtathletik-WM in Moskau locker das Finale (Sonntag, 14 Uhr) erreicht.

Christina Obergföll aus Offenburg, Zweite in London, übertraf schon im ersten Versuch mit 62,36 m die geforderte Weite für den Endkampf der besten Zwölf (61,50).

Die Olympiadritte Linda Stahl hinterließ mit 64,51 m einen starken Eindruck vor dem Kampf um die Medaillen. Dagegen verpasste Katharina Molitor (ebenfalls Leverkusen) nach 60, 32 m das Finale.

Dort ist die Lokalmatadorin und Titelverteidigerin Maria Abakumowa die absolute Top-Favoritin. Die Russin glänzte im Luschniki-Stadion mit im ersten Versuch erzielten 69,09 m und blieb nur 25 Zentimeter unter ihrer Jahresweltbestleistung.

"Das war nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht", sagte Obergföll (31) zu ihrer Vorstellung und meinte mit Blick auf das Finale: "Ich will alles geben und zeigen, was ich kann."

Stahl (27) selbstbewusst: "Ich weiß, was ich kann und ich weiß, was ich will: Am Sonntag unter die ersten Drei kommen." Sie ergänzte: "Wenn ich mit einem katastrophalen Wurf 64 Meter werfe, kann ich theoretisch mit einem perfekten auch 69 werfen."

Tschechiens Olympiasiegerin Barbora Spotakova hat im Mai einen Sohn zur Welt gebracht und macht eine Babypause.

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