Europameister Sebastian Bayer (27) und sein Vorgänger Christian Reif (28) kämpfen bei der Leichtathletik-WM in Moskau im Weitsprung-Finale (Freitag 17.30 Uhr) um die Medaillen.

Reif sprang in der Qualifikation am Mittwoch mit 8,09 m die viertbeste Weite, Bayer reichten im ersten Versuch erzielte 7,95 m für den Einzug in den Endkampf.

Der Olympia-Fünfte aus Hamburg peilt ebenso wie der Rehlinger Reif im Finale eine Medaille an. "Die 8,09 Meter waren noch kein Sprung, bei dem ich mit letzter Konsequenz zum Brett gegangen bin, da ist noch mehr drin", sagte Reif, und Bayer freute sich darüber, ganz gut in den Wettkampf gekommen zu sein.

Der deutsche Meister Alyn Camara ist dagegen wie bei Olympia in London in der Qualifikation gescheitert. Mit 7,77 m blieb der Leverkusener deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Mit einer Steigerung auf 8,29 m hatte sich Camara in diesem Jahr überraschend an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste gesetzt.

"Beim Aufwärmen habe ich mich noch gut gefühlt. Aber ich war bei den ersten beiden Versuchen viel zu dicht am Brett", sagte der 24-Jährige: "Jetzt bin ich zwei Stunden lang enttäuscht, dass es nicht mit dem Finale geklappt hat, dann geht es sicher wieder."

Am weitesten sprang Eusebio Caceres aus Spanien (8,25). Russlands Hoffnung Alexander Menkow (8,11) steht ebenso im Finale wie der Weltjahresbeste Luis Rivera aus Mexiko (8,04). Auch Titelverteidiger Dwight Phillips aus den USA gab sich mit 7,95 m keine Blöße.

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