5000-Meter-Läufer Arne Gabius ist bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau bereits nach dem Vorlauf ausgeschieden.

Der EM-Zweite aus Tübingen wurde am Dienstag in 13:34,26 Minuten nur Zwölfter seines Rennens, hatte dabei aber auch großes Pech:

Einer der unmittelbar vor ihm laufenden Konkurrenten stürzte während des Rennens, so dass auch Gabius völlig aus dem Tritt kam und den Anschluss an die Spitze verlor.

"Ich habe mich einfach nur geärgert. Ich hatte keine Chance mehr", sagte der 32-Jährige. "In dem Moment, in dem beschleunigt wurde, ist der Kenianer gestürzt. Er fiel zur Seite, ich habe seinen Kopf unter mir gesehen, musste rüber und ausweichen. Dann stand ich auf einmal. Das Tempo war komplett raus. Ich war perplex."

Gabius war mit dem Ziel nach Moskau gereist, den Endlauf zu erreichen. "Die Chance war da. Einige, die vor mir waren, habe ich vor einem Monat geschlagen", meinte er.

"Die Enttäuschung ist groß. Ein WM-Finale wäre eine gute Motivation für den Winter gewesen." Der zweifache Olympiasieger Mo Farah dagegen darf auch in Moskau weiter von einem Doppelsieg träumen.

Drei Tage nach seinem Erfolg über 10.000 Meter erreichte der Brite auch mühelos den 5000-Meter-Endlauf. Farah sparte Kräfte und lief nach 13:23,93 Minuten nur als Fünfter seines Vorlaufs durchs Ziel. "Ich fühle mich gut. Jetzt muss ich mich für das Finale am Freitag erholen", meinte der 30-Jährige.

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