Siebenkämpferin Claudia Rath kämpft bei der Leichtathletik-WM in Moskau im abschließenden 800-m-Lauf (18.10) um Bronze.

Die 27 Jahre alte Frankfurterin blieb mit 39,04 m im Speerwerfen zwar unter ihrer Bestweite (40,30) und verlor an Boden, liegt vor der letzten Disziplin mit 5444 Punkten jedoch noch immer aussichtsreich auf Rang sechs. Über 800 m gilt sie als eine der besten Läuferinnen im Feld.

Zu Beginn des zweiten Wettkampftages hatte Rath im Weitsprung mit 6,67 m eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Keine Mehrkämpferin sprang weiter als die hessische Studentin.

Auf Goldkurs liegt weiterhin klar Hanna Melnitschenko. Die Ukrainerin führt mit 5619 Punkten vor der Kanadierin Brianne Theisen-Eaton (5551), der Niederländerin Dafne Schippers (5492), der Französin Antoinette Nana Djimou Ida (5481) und der Britin Katarina Johnson-Thompson (5450) sowie Rath.

Julia Mächtig aus Neubrandenburg, als Nummer zwei der Welt nach Moskau gereist, kann ihr Potenzial dagegen weiter nicht abrufen. Die 27-Jährige sprang nur 6,07 m und warf den Speer auf 44,74 m. Mit 5160 Punkten liegt Mächtig abgeschlagen auf Platz 17.

WM-Debütantin Kira Biesenbach aus Leverkusen musste den Siebenkampf früh beenden. Die Zweite der U23-EM trat wegen muskulärer Probleme am Montag nicht mehr über die abschließenden 200 m an.

In Moskau sind zahlreiche Top-Athletinnen nicht am Start. Alle drei Medaillengewinnerinnen der Olympischen Spiele von London - Jessica Ennis-Hill (Großbritannien), Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied/Achillessehnenriss) und Tatjana Tschernowa (Russland) - hatten verletzt abgesagt.

Auch Jennifer Oeser, WM-Dritte 2011, fehlt in Russlands Hauptstadt nach zwei Fersenoperationen.

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