Kugelstoßerin Christina Schwanitz hat bei der Leichtathletik-WM in Moskau das Finale erreicht.

Die 27 Jahre alte Hallen-Europameisterin und Weltranglistendritte vom LV Erzgebirge übertraf im zweiten Versuch mit 19,18 m die geforderten 18,70 m und greift am Montag (18.25 Uhr) nach einer Medaille.

"Ich musste mich zuerst an die Bedingungen gewöhnen", sagte Schwanitz, "aber ich war sehr entspannt und habe den Wettkampf genossen. Ich habe nichts zu verlieren, weil ich noch nie in meinem Leben solch eine gute Saison hatte."

Josephine Terlecki aus Magdeburg verpasste dagegen den Endkampf der besten Zwölf mit 17,87 m. Zwar erzielte die 27-Jährige exakt die gleiche Weite wie die Weißrussin Alena Kopets, die als letzte Athletin das Finale erreichte, da sie jedoch keinen gültigen zweiten Versuch zustande brachte, schied Terlecki aus.

Auf den WM-Start verzichtet hatte Europameisterin Nadine Kleinert (ebenfalls Magdeburg), weil sie nicht mehr die Form früherer Jahre hat.

Keine Probleme mit der geforderten Qualifikationsweite hatte Top-Favoritin Valerie Adams aus Neuseeland.

Die Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Weltjahresbeste stieß die Kugel bereits im ersten Versuch auf 19,89 m. Auch Jewgenija Kolodko (Russland), Silbermedaillengewinnerin in London, qualifizierte sich mit 19,55 m.

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