Vor den Augen des russischen Präsidenten Wladimir Putin sind die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau am Samstagabend offiziell eröffnet worden.

Unmittelbar nach dem ersten WM-Auftritt des jamaikanischen Sprint-Superstars Usain Bolt sahen die Zuschauer im spärlich besetzten Luschniki-Stadion, Hauptarena der Sommerspiele 1980, die als Reise durch die russische Kulturgeschichte gedachte Zeremonie.

Bunte Elemente erinnerten an Chemiker Dimitri Mendelejew, Hunderte Protagonisten an Komponist Pjotr Iljitsch Tschaikowski und sein weltberühmtes Ballett Schwanensee.

Der aufblasbare Panzerkreuzer Potemkin verwies auf den gleichnamigen Stummfilm von Sergei Eisenstein aus dem Jahr 1925 und auch die Moskauer Metro und ihre unterirdischen Paläste fehlten bei der stimmungsvollen Eröffnungsfeier nicht.

Nach der Präsentation der 206 Nationen - so viele haben in 30 Jahren WM-Geschichte nie zuvor am Saisonhöhepunkt der Leichtathleten teilgenommen - begrüßte Putin im Beisein von Lamine Diack, dem Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, die Zuschauer und wünschte allen Athleten "viel Glück".

Zum Auftakt der WM hatten die kenianische Marathonläuferin Edna Kiplagat und der britische 10.000-m-Läufer Mo Farah die ersten beiden Goldmedaillen gewonnen.

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