Weitspringerin Sosthene Moguenara aus Wattenscheid steht bei der Leichtathletik-WM in Moskau im Finale.

Der Zweiten der Weltjahresbestenliste, die beim Vorbereitungs-Meeting in Weinheim erstmals über sieben Meter gesprungen war, reichten in der Qualifikation im ersten Versuch 6, 63 m, um am Sonntag (17.00 Uhr) die Medaillen ins Visier zu nehmen.

Ausgeschieden sind dagegen die Youngster Lena Malkus (Münster) und Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), beide kamen auf 6,49 m.

"Das war eine enge Qualifikation, aber es ist gut, mit 6,63 Metern in der nächsten Runde zu stehen. Die letzten beiden Sprünge bin ich zu schnell angegangen, daher waren sie ungültig. Aber ich habe zwei Trainer hier und werde bis zum Finale daran arbeiten", sagte Moguenara.

"Das ist in etwa das, was wir uns vorgenommen hatten", bestätigte ihr Heimtrainer Andre Ernst: "Es war ein solider Sprung zu Beginn, dann wurde es ein bisschen holprig, auch von der Anlaufgestaltung her. Aber wir waren uns recht sicher, dass 6,63 reichen würden. Morgen geht es darum, ein bisschen was zu riskieren."

Erwartungsgemäß das Finale erreicht hat Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Brittney Reese aus den USA.

Die Weltjahresbeste musste allerdings lange zittern. Mit 6,57 m rutschte Reese als letzte Springerin in den Endkampf der besten Zwölf.

Die weitesten Sprünge in der Qualifikation zeigten die Britin Shara Proctor (6, 85) und Blessing Okagbare aus Nigeria (6,83) - jeweils im ersten Versuch.

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