16 Jahre nach Frank Busemann greifen Europameister Pascal Behrenbruch (28) und Michael Schrader (26) wieder nach einer WM-Medaille im Zehnkampf.

Beide streben nach einem starken ersten Tag bei den Titelkämpfen in Moskau einem Ergebnis von über 8500 Punkten entgegen und peilen sogar Silber an.

Olympiasieger und Weltrekordler Ashton Eaton aus den USA liegt trotz einer durchwachsenen Vorstellung mit 4502 Punkten bei Halbzeit auf Gold-Kurs.

Neben Behrenbruch (Frankfurt) und Schrader (Leverkusen) darf auch Rico Freimuth (Halle/Saale) noch von einer Medaille träumen.

Der Olympia-Zehnte Behrenbruch liegt nach fünf Disziplinen mit 4258 Punkten zwar nur auf dem zwischenzeitlichen siebten Rang, hat im Vergleich zu seinen Konkurrenten aber einen stärkeren zweiten Tag.

Schrader ist mit 4427 Zählern momentan sogar Dritter, Freimuth (4296) übernachtet auf Rang sechs.

Neben dem deutschen Zehnkampf-Trio machen sich noch mindestens fünf weitere Athleten Hoffnungen auf Edelmetall.

Busemann hatte 1997 in Athen Bronze gewonnen.

Behrenbruch meinte schon vor dem Wettkampf: "Wir sind super stark. Ich bin mir sicher, dass ein Deutscher eine Medaille holt."

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