Antje Möldner-Schmitt aus Cottbus und die Frankfurterin Gesa Felicitas Krause haben bei der Leichtathletik-WM in Moskau das Finale über 3000 m Hindernis erreicht (Dienstag, 19.25 Uhr).

Die 29 Jahre alte EM-Dritte und Olympia-Siebte Möldner-Schmitt lief in ihrem Vorlauf auf Rang vier und verbesserte ihre Saisonbestleistung auf 9:29,27 Minuten.

"Im Finale möchte ich meinen Lauf machen, eine Medaille ist ein Wunsch, aber für mich gilt es, einen ordentlichen Lauf hinzulegen", sagte sie: "Ich war ein ganz schönes Nervenbündel."

Krause, EM-Vierte von Helsinki und acht Jahre jünger als Möldtner-Schmidt, musste dagegen kurz um den Finalplatz zittern.

Nach Rang sechs im Vorlauf qualifizierte sich die Studentin mit 9: 42,19 Minuten aber als letzte der fünf Zeitschnellsten doch noch für den Endlauf.

Die Top-Favoritin und Weltjahresbeste Lydia Chepkurui (Kenia) gab sich keine Blöße und lief locker ins Finale.

Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Julija Saripowa aus Russland hatte sich unter der Woche im Training schwer verletzt und musste ihren Start absagen.

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