Bereits vier Tage vor dem Auftakt der Leichtathletik-WM traf Stabhochspringer Björn Otto in Moskau ein.

"Er war unser erster Athlet hier. Heute kommen 21 weitere, darunter die Zehnkämpfer", sagte Siegfried Schonert, Teammanager der 67 Athleten und Athletinnen umfassenden Mannschaft des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

Schon vor dem Auftakt der Titelkämpfe (10. bis 18. August) stellen sich die deutschen Athleten auf Bluttests ein, die der Weltverband IAAF durchführt, um von allen Sportlern Daten für Blutbilder zu erhalten.

Durch diese kann die Zufuhr verbotener Substanzen auch ohne positiven Test nachgewiesen werden.

Schon zwei Tage zuvor hatte die IAAF Sprint-Superstar Usain Bolt und alle 44 Athleten von Jamaikas Team im Trainingslager in der russischen Hauptstadt kontrolliert. Auch hier ging es vor allem um Daten für Blutbilder.

Jamaikas Athleten stehen nach den Dopingfällen um den früheren 100-m-Weltrekordler Asafa Powell, Weltklassesprinterin Sherone Simpson und zuvor Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown verstärkt im Fokus der Dopingfahnder.

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