Niederlage am Grünen Tisch: Die Leichtathletik-WM in Moskau wird ohne Hürdensprinter Matthias Bühler stattfinden, nachdem der Rechtsausschuss des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) den Antrag des Offenburger Athleten auf Nachnominierung für die Titelkämpfe in Moskau (10. bis 18. August) zurückgewiesen hat.

Entgegen der Auffassung des Anwaltes von Matthias Bühler ist die Auswahl zwischen ihm und dem deutschen Hallenmeister und Jahresbesten Eric Balnuweit (LAZ Leipzig) allein nach leistungssportlichen Gesichtspunkten und im Sinne der Nominierungsrichtlinien getroffen worden.

Für Balnuweit und gegen Bühler hatten der Vizepräsident Leistungssport Günther Lohre und Sportdirektor Thomas Kurschilgen entschieden.

"Die Entscheidung wurde somit innerhalb des Bundessauschuss Leistungssport ermessenfehlerfrei und nicht willkürlich herbeigeführt", sagte Kurschilgen.

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