Ariane Frieidrich holte bei der WM 2009 in Berlin die Bronzemedaille © getty

Hochspringerin Friedrich siegt, zur Olympia-Norm reicht es aber nicht. Weitspringer Bayer und Kollegin Camara machen es besser.

Rehlingen/Wesel - Ariane Friedrich siegt und springt dennoch nicht hoch genug, die Weitsprung-Kollegen sind schon in Form.

Die deutsche Hochsprung-Rekordlerin Friedrich hat bei ihrem ersten Freiluft-Wettkampf nach anderthalb Jahren einen Sieg eingefahren, die Olympia-Norm aber verfehlt.

Beim Sportfest in Rehlingen übersprang die Frankfurterin 1,92 m und lag damit drei Zentimeter unter dem geforderten London-Richtwert.

Friedrich hatte nach einem Achillessehnenriss die gesamte Sommersaison 2011 verpasst.

Otto siegt, Spiegelburg knapp geschlagen

Im Stabhochsprung setzte sich Björn Otto mit 5,72 m durch, bei den Frauen unterlag Silke Spiegelburg mit 4,65 m der höhengleichen Tschechin Jirina Ptanikova.

Über 3000 m Hindernis unterbot Antje Möldner-Schmidt die Olympianorm in 9:32,14 Minuten deutlich.

Auch Bayer knackt Olympianorm

Die deutschen Weitspringer haben sich zwei Monate vor den Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) in starker Frühform gezeigt.

Nachdem Europameister Christian Reif am Samstag beim Meeting in Weinheim mit 8,26 m die Olympianorm um sechs Zentimeter übertroffen hatte, ließ Hallen-Europameister Sebastian Bayer am Montag in Wesel 8,25 m folgen.

Dort schaffte auch Alyn Camara mit 8,20 m punktgenau den geforderten Richtwert.

Taroum Mogunenara steigert sich

Bei den Frauen steigerte sich die Wattenscheiderin Sosthene Taroum Mogunenara auf 6,88 m.

Die Olympianorm (6,75) hatte sie breits eine Woche zuvor in Garbsen übertroffen.

Im Dreisprung blieb die deutsche Rekordhalterin Katja Demut mit 14,21 m knapp unter den für London geforderten 14,30 m.

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