Die deutschen Kanuten liegen bei den Heim-Weltmeisterschaften in Duisburg weiter auf Erfolgskurs. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) zog am zweiten Wettkampftag auf der Wedau-Regattastrecke mit zwei weiteren Booten in die Finals der olympischen Klassen am Wochenende ein.

Der Kajak-Vierer der Frauen mit Franziska Weber (Potsdam), Tina Dietze (Leipzig), Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Verena Hantl (Karlsruhe) löste das Endlaufticket durch einen souveränen Vorlaufsieg vor Polen.

Der Kajak-Vierer der Männer musste in der Besetzung Martin Hollstein (Neubrandenburg), Kostja Stroinski (Berlin), Kai Spenner (Essen) und Robert Gleinert (Berlin) den Umweg über das Halbfinale nehmen. Damit ist die deutsche Flotte bereits in acht Finals der zwölf olympischen Klassen vertreten.

Die Teilnehmer an den vier Sprintentscheidungen über 200 m in den olympischen Klassen werden erst am Samstagvormittag ermittelt. "Wir haben eine weiße Weste. Man ist erleichtert, wenn es so klappt", sagte Cheftrainer Reiner Kießler.

In den nichtolympischen Klassen liegt der DKV ebenfalls glänzend im Rennen. Nach drei gelösten Finaltickets am Donnerstag zogen über 500 m Tom Liebscher (Dresden) im Kajak-Einer, Erik Leue (Magdeburg) im Canadier-Einer, Max Rendschmidt/Marcus Groß (Essen/Berlin) im Kajak-Zweier und Robert Nuck/Stefan Holtz (beide Leipzig) im Canadier-Zweier ebenfalls in den Endlauf ein.

Die Leipziger Nuck/Holtz schafften den Sprung ins Finale auch im nichtolympischen C2 über 200 m.

Weber/Dietze kämpfen im Kajak-Zweier über die kürzeste aller Strecken ebenfalls um Edelmetall.

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