Die deutschen Kanuten haben einen glänzenden Auftakt bei den Heim-Weltmeisterschaften in Duisburg gefeiert.

Die deutschen Boote zogen auf der Wedau-Regattastrecke in sechs olympischen und drei nichtolympischen Klassen in voller Flottenstärke in die Finals ein.

Damit untermauerte der erfolgsverwöhnte Deutsche Kanu-Verband (DKV) seine großen Ambitionen beim Heimspiel eindrucksvoll.

"Vor dem ersten Start gibt es immer eine gewisse Ungewissheit. Es lief aber so, wie wir es uns vorgestellt haben. Die erste Pflicht ist erfüllt", sagte Cheftrainer Reiner Kießler.

Olympiasieger Sebastian Brendel begnügte sich nach seinem souveränen Vorlaufsieg im Halbfinale des Canadier-Einers nach 1000 m mit Platz zwei.

Der Olympiadritte Max Hoff gewann hingegen im Kajak-Einer über den Kilometer nach dem Vorlauf auch sein Halbfinale souverän.

Die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin stand Hoff im Kajak-Einer in nichts nach und feierte über 500 m ebenfalls zwei Erfolge.

Zwei Siege verbuchten auch die Kajak-Zweier mit den Europameistern Max Rendschmidt/Marcus Groß und den Olympiasiegerinnen Franziska Weber/Tina Dietze.

Nach Platz sechs im Vorlauf machten es Ronald Verch/Sebastian Hennig im Halbfinale des Canadier-Zweiers deutlich besser und zogen als Sieger in den Endlauf ein.

In den nichtolympischen Klassen erreichten zudem drei DKV-Boote die Finals am Samstag.

Verena Hantl qualifizierte sich im Kajak-Einer über 1000 m ebenso wie Carolin Leonhardt/Conny Waßmuth im Kajak-Zweier über 1000 m und der Canadier-Vierer der Männer.

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