Duisburg richtet die Kanu-Weltmeisterschaften 2013 aus. Das teilte der Deutsche Kanu-Verband (DKV) nach einem Gespräch mit der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) am Mittwoch mit.

Duisburg springt damit für Rio de Janeiro ein. Die Olympia-Stadt von 2016 musste die WM überraschend zurückgeben, da die Regierung die für den erforderlichen Ausbau der bereits vorhandenen Strecke benötigten Finanzmittel erst nach der Fußball-WM 2014 freigeben wird.

"Wir sind sehr froh, dass wir uns auf die Politik und den Kanu-Regatta-Verein verlassen können, denn gerade mit den Erfolgen der Olympischen Spiele werden die Zuschauer heiß darauf sein, die Helden von London live in Deutschland erleben zu können. Als nächstes gilt es, sowohl unsere Wirtschaftspartner als auch weitere potenzielle Sponsoren anzusprechen und für die WM zu begeistern", sagte DKV-Präsident Thomas Konietzko, der auf die kurze Vorbereitungszeit von "nicht einmal einem Jahr" verwies.

Der genaue Termin der WM steht noch nicht fest, sie soll aber in der zweiten Augusthälfte stattfinden.

Duisburg war zuletzt 2007 Schauplatz einer Rennsport-WM gewesen.

"Wir werden nächstes Jahr die einzige olympische Sommersportart sein, die eine Heim-WM in Deutschland ausrichtet. Daher ist unsere Freude doppelt groß, dass wir den Zuschlag erhalten haben. Duisburg besitzt nicht nur die beste Strecke der Welt, sondern wird in der kurzen Zeit auch weltmeisterlich den Wettkampf planen und organisieren", sagte Otto Schulte, Vorsitzender des Kanu-Regatta-Vereins Duisburg.

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