Die deutschen Slalom-Kanuten haben sich am ersten Tag der Heim-Europameisterschaften in Augsburg keine Blöße gegeben:

Bei der ersten Standortbestimmung für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) sicherten sich die Olympiateilnehmer Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg) am Donnerstag die Halbfinalteilnahme.

Im Canadier-Einer qualifizierte sich Tasiadis als Zweiter hinter dem Franzosen Tony Estanguet ebenso für die Vorschlussrunde, wie Jan Benzien (8.) und Nico Bettge (13.).

Aigner reichte im Kajak-Einer Rang neun, Paul Böckelmann (1.) und Sebastian Schubert (2.) dominierten die Vorläufe und stehen ebenfalls im Halbfinale, das in beiden Klassen am Samstag stattfindet.

Auch im nicht-olympischen Canadier-Einer der Damen gelang den drei deutschen Starterinnen die Qualifikation. Vize-Europameisterin Mira Louen (4.), Michaela Grimm (6.) und Lena Stöcklin (8.), EM-Dritte des vergangenen Jahres, starten am Samstag im Halbfinale.

In den Mannschaftswettbewerben überstanden die Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am Donnerstagabend zudem die Halbfinals schadlos.

Die Damen und Herren im Canadier-Einer beendeten die Vorschlussrunde jeweils als Sieger, die Herren im Kajak-Einer fuhren auf Platz acht. Damit starten alle deutschen Mannschaften im Finale am Samstagnachmittag.

Neben Aigner und Tasiadis sind auch die weiteren deutschen Olympia-Hoffnungen in Augsburg am Start. Im Kajak-Einer der Frauen startet Ex-Weltmeisterin Jasmin Schornberg ebenso am Freitag in die Qualifikation, wie die Leipziger David Schröder/Frank Henze im Canadier-Zweier.

Olympiasieger Alexander Grimm (Augsburg), der in London nicht starten wird, hatte sich auch für die kontinentalen Wettkämpfe nicht qualifiziert.

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