Der Präsident des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) glaubt an einen Verbleib seiner Sportart im Olympia-Programm.

Im Gespräch mit der Tageszeitung neues deutschland zeigte sich Manfred Werner vor der Entscheidung des IOC am 8. September in Buenos Aires "vorsichtig optimistisch".

Sein Sport habe seit dem drohenden Ausschluss durch das IOC vieles bewegt.

"Im Februar waren wir zu Recht kritisiert worden, nun haben wir die Regelwerke verändert, damit die Kämpfe attraktiver und überschaubarer werden", sagte der 62-Jährige.

"Außerdem haben wir geschafft, was in der Politik fast unmöglich ist. Die USA, Iran und Russland haben gemeinsam eng zusammengearbeitet."

Der neue Präsident des Weltverbandes FILA, Nenad Lalovic aus Serbien, habe laut Werner direkt nach seiner Wahl mit IOC-Chef Jacques Rogge und den Mitgliedern der Programmkommission über Änderungen gesprochen und diese konsequent verfolgt.

Konkurrenten der Ringer im Kampf um einen Platz im olympischen Programm der Spiele 2020 sind Squash und Baseball/Softball.

Weiterlesen