Knapp acht Monate nach seinem olympischen Bronze-Coup von London will Judo-Ass Dimitri Peters am Wochenende auch dem wichtigsten Turnier auf deutschem Boden seinen Stempel aufdrücken.

Beim Grand Prix in Düsseldorf ist der 28-Jährige der größte Hoffnungsträger eines jungen Teams des Deutschen Judo-Bundes (DJB), das wichtige Erfahrungen auf den Weg zu den Spielen 2016 in Rio de Janeiro sammeln soll.

"Das ist eine gute Chance für unsere junge Garde, sich mit der internationalen Spitze zu messen und in den Vordergrund zu treten", sagt DJB-Präsident Peter Frese.

Beim Heimspiel muss er auf die weiteren drei Medaillengewinner von London neben Peters verzichten: Schwergewicht Andreas Tölzer und Kerstin Thiele sind verletzt, Ole Bischof hat seine Karriere beendet.

Auf die ehrgeizigen Talente wie den erst 19 Jahre alten Aufsteiger Anthony Zingg warten in Düsseldorf dicke Brocken.

Mit dabei sind unter anderem die Olympiasieger Kim Jae-Bum (Südkorea), Lascha Schawdatuaschwili (Georgien/beide 2012) Ilias Iliadis (Griechenland) und Igor Makarau (Weißrussland/beide 2004).

Insgesamt starten 15 Medaillengewinner der Olympischen Spiele in London.

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