Der Präsident des Ringer-Weltverbandes FILA, Raphael Martinetti, hat Konsequenzen aus dem Ausschluss der Sportart aus dem olympischen Programm gezogen und seinen Rücktritt erklärt.

Bis zu einer außerordentlichen Sitzung der FILA-Exekutive im September in Budapest soll der Serbe Nenad Lalovic das Amt interimsmäßig bekleiden.

"Die Entscheidung gibt dem Ringen die Möglichkeit, sich zu verändern und zu verbessern", sagte der Geschäftsführer des amerikanischen Verbandes, Rich Bender. Auf einem Treffen in Phuket/Thailand soll in den nächsten Tagen über die Misere des Ringens debattiert werden.

"Wir werden darüber sprechen, wie wir das Ringen zurückbringen können. Es ist nichts beschlossen", sagte FILA-Vizepräsident Tomiaki Fukuda.

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hatte am Dienstag überraschend beschlossen, die klassische Sportart aus dem Programm für die Sommerspiele 2020 zu streichen. Darauf hatte die weltweite Ringer-Gemeinde mit Entsetzen und Entrüstung reagiert.

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