Tobias Matania traf für das deutsche Team gegen Belgien © getty

Hockey-Olympiasieger und -Europameister Deutschland ist mit einem glücklichen Unentschieden in das WM-Vorbereitungsturnier in Düsseldorf gestartet.

Das Team von Bundestrainer Markus Weise rettete zum Auftakt des Vierländerturniers gegen Belgien ein 2:2 (2:1).

In einer Neuauflage des EM-Finals von 2013 drehten Tobias Matania (6.) nach einem starken Konter sowie Christopher Zeller (13. ) nach einer Strafecke den frühen Rückstand durch Loick Luypaert (3. ).

Die drückend überlegenen Belgier glichen durch Jubilar Simon Gougnard (47.) in seinem 150. Länderspiel mehr als verdient aus.

Gegen aggressive und gut organisierte "rote Teufel" tat sich die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes im Spielaufbau sehr schwer.

Zweieinhalb Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Den Haag (31. Mai bis 15. Juni) war Belgien im gesamten Auftreten griffiger, allein der starke deutsche Keeper Nicolas Jacobi verhinderte eine Pleite.

Dem DHB-Team war anzumerken, dass die Vorbereitung auf die WM bislang alles andere als rund verlaufen war.

Die beiden Welthockeyspieler Moritz Fürste (nach Kreuzbandriss) und Tobias Hauke (nach Stirnbein-OP) fehlten noch in Düsseldorf, Oliver Korn (nach Blinddarmdurchbruch) und Christopher Zeller (Jura-Examen) gaben ihr internationales Comeback nach längerer Pause.

Zuvor hatten die Niederlande beim 3:1 (2:0) gegen England ihre Ambitionen für die Heim-WM unterstrichen.

Mann des Spiels war Mink van der Weerden mit zwei Toren (23.,51.) und einem Lattentreffer (18.).

Billy Bakker (32.) erhöhte vor dem Seitenwechsel scheinbar vorentscheidend auf 2:0.

Insgesamt biedere Engländer machten es durch das Tor von Simon Mantell (40.) aber noch einmal spannend.

Nach dem Ruhetag am Freitag steht die DHB-Auswahl am Samstag um 15.30 Uhr gegen England bereits unter Siegzwang.

Zum Abschluss des Vierländerturniers trifft Deutschland am Sonntag um 15.00 Uhr auf den Erzrivalen Niederlande.

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