Nina Hasselmann hat sich mit der Hockey-Nationalmannschaft für das Finale der Europameisterschaft in Belgien qualifiziert. Bei SPORT1.fm spricht sie über den knappen Halbfinal-Erfolg und die Chancen für das Endspiel am Samstag.

Dort trifft die DHB-Auswahl auf die Engländerinnen - für Hasselmann eine Überraschung. Sie hatte mit den Rivalinnen aus Holland gerechnet.

"Ich hätte nie darauf gewettet, dass England gegen Holland gewinnt. Es wäre gegen Holland ein geiles Finale geworden, aber jetzt muss man mal gucken, was wir da morgen für ein Feuer auf dem Platz abfackeln können", verriet sie SPORT1.fm.

Das Team aus Großbritannien hat sich im Halbfinale wie die deutsche Mannschaft erst im Penalty-Schießen durchgesetzt. Die deutschen Damen besiegten den Gastgeber aus Belgien.

"Am Ende waren wir glücklicher, unsere Torhüterin hat sehr gut gehalten und unsere Schützen sind auch echt gut."

Zwischen dem eigenen Team und dem Finalgegner England sieht Hasselmann, die im Team wegen ihrer roten Haare auch "Fox" genannt wird, einige Parallelen: "Sie sind genau wie wir im Umbruch, haben junge Spielerinnen dabei, wir dürfen sie nicht unterschätzen."

In der Vorrunde konnte Deutschland die Engländerinnen mit 2:1 besiegen.

Während der Europameisterschaft schreibt Hasselmann an der Masterarbeit ihres Bauingenieurwesens. SPORT1.fm erklärte sie das ungewöhnliche Timing: "Das lenkt mich ganz gut ab, ich nutze das gerne, um den Kopf mal anders anzustrengen."

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