Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die deutschen Hockey-Männer das vorzeitige Aus bei den Europameisterschaften im belgischen Boom abgewendet.

Im zweiten Vorrundenspiel setzte sich der Olympiasieger gegen Spanien mit 6:3 (1:2) durch und hat nun gute Chancen, das Halbfinale zu erreichen.

"Die Jungs haben die Herausforderung gut angenommen und besonders in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt", sagte Bundestrainer Markus Weise.

Die Tore für den Titelverteidiger erzielten Thilo Stralkowski (18., Strafecke, 48.), Moritz Fürste (46.), Christopher Wesley (53.), Martin Zwicker (54.) und Oliver Korn (64.). Für Spanien trafen Pau Quemada (16.) und Gabriel Dabanch (56.). Zudem war Nicolas Jacobi ein Eigentor (28.) unterlaufen.

Deutschland hat in der Gruppe A drei Punkte auf dem Konto und liegt hinter Spanien auf dem zweiten Platz. Am Abend konnte Gastgeber Belgien mit einem Sieg über Außenseiter Tschechien noch an beiden Mannschaften vorbeiziehen.

Ein Sieg am letzten Vorrundenspieltag gegen Tschechien ist für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) Pflicht, um ins Semifinale einzuziehen.

Nur die beiden Erstplatzierten der beiden Vierergruppen qualifizieren sich für die Runde der letzten Vier.

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