Die deutschen Hockey-Frauen haben bei der Europameisterschaft im belgischen Boom mit dem zweiten Sieg Kurs auf das Halbfinale genommen.

Das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders schlug den Olympiadritten England nach einer ansprechenden Leistung mit 2:1 (1:1).

Die Tore für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) erzielte Marie Mävers (29. /51., Strafecke), Giselle Ansley hatte zehn Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit für den zwischenzeitlichen Ausgleich für England gesorgt.

"In den letzten sieben Minuten haben wir haben nichts anderes gemacht, als zu verteidigen. In der Defensive haben wir einen großen Schritt gemacht, das war der Schlüssel zum Erfolg. Am Ende hatten wir auch ein wenig Glück", sagte Mülders.

Spielführerin Julia Müller ergänzte: "Wir haben viel besser verteidigt und waren richtig wach. Nach vorne waren wir viel spritziger als gegen Schottland. Das war schon eine krasse Teamleistung."

Deutschland hat vor der abschließenden Begegnung gegen Spanien sechs Punkte auf dem Konto und führt die Tabelle der Gruppe B vor England und Spanien (je 3) an.

Um sicher ins Halbfinale einzuziehen, benötigt das DHB-Team am Dienstag (16 Uhr) zumindest einen Punkt. Zum Auftakt hatten die Deutschen ein 1:0 gegen den Tabellenletzten Schottland geholt.

Die "Danas" machten von Anfang an Druck und erarbeiteten sich immer wieder Chancen, ließen aber die einzige Strafecke der ersten Halbzeit ungenutzt.

In der 29. Minute war es dann Mävers, die den Ball über die Torlinie beförderte. Der späte Ausgleich in der ersten Hälfte schockte Deutschland aber nicht.

Der Europameister von 2007 kam druckvoll aus der Pause und wurde durch den Treffer von Mävers für ihr verbessertes Offensivspiel belohnt.

Am Ende hatte die deutsche Mannschaft Glück, der Treffer zum Ausgleich durch Ashleigh Ball wurde nach Videobeweis annulliert.

Das Tor wurde mit der runden Seite des Schlägers erzielt.

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