Champions-League-Sieger HSV Hamburg steht bei der Klub-Weltmeisterschaft in Doha/Katar im Finale.

Die Hanseaten setzten sich in der Vorschlussrunde gegen den Afrikameister Etoile Sportive du Sahel aus Tunesien souverän mit 36:22 durch.

Im Endspiel am Freitag kommt es zu einer Neuauflage des Champions-League-Finales gegen den FC Barcelona. Die Katalanen gewannen ihr Halbfinale gegen El-Jaish aus Katar 40:31.

Für HSV-Trainer Martin Schwalb lag der Schlüssel zum Erfolg in der starken Defensive: "Meine Mannschaft hat in jeder Phase Respekt vor dem Gegner gehabt, das war wichtig, um noch ein paar Prozent mehr rauszuholen. Wir freuen uns auf morgen und wollen ein gutes Spiel abliefern."

Nach einem freien Tag, den das Team zu einer Sightseeing-Tour in Doha nutzte, präsentierte sich der HSV von Beginn an konzentriert.

Nach einer Druckphase ab der 20. Minute mit fünf Treffern in Serie ließen die Norddeutschen, bei denen der nach einer dreitägigen Pause zurückgekehrte Hans Lindberg mit acht Toren bester Werfer war, nichts mehr anbrennen.

Vor dem Halbfinale hatte Schwalb sich mit Blick auf die Bundesliga allerdings besorgt gezeigt.

"Wenn es beim Super Globe nicht um so viel Geld ginge, hätte ich kein großes Problem, wenn wir vorzeitig ausschieden. Dann könnten wir verstärkt trainieren und uns gezielt auf die Bundesliga vorbereiten", sagte der 50-Jährige dem "Hamburger Abendblatt".

Für den HSV beginnt die Liga am Mittwoch beim Bergischen HC, drei Tage später steht bereits das Kräftemessen mit Rekordmeister THW Kiel an.

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