Der ehemalige Welthandballer Nikola Karabatic hat ein erfolgreiches Comeback bei seinem Klub Montpellier HB gefeiert.

Der unter Betrugsverdacht stehende Olympiasieger kam mit seinem Team in Selestat zwar nicht über ein 30:30-Remis hinaus, erzielte aber auf Anhieb sechs Treffer.

"Ich habe gut gespielt und hatte Spaß auf dem Platz", sagte Karabatic, der eine Woche zuvor bereits wieder für die Nationalmannschaft seines Landes aufgelaufen war. Neben Karabatic kehrten die ebenfalls beschuldigten Issam Tej und Dragan Gajic (jeweils 9 Tore) in die Mannschaft des französischen Meisters zurück.

Dem Ex-Kieler, der vor zwei Wochen wieder in den Kader von Montpellier aufgenommen worden war, droht wie sechs aktuellen und ehemaligen Akteuren des Vereins weiterhin eine Anklage wegen Betrugs.

Nach wie vor besteht der Verdacht, dass die Spieler ein Auswärtsspiel manipuliert haben, um mit selbst oder durch Angehörige platzierte Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld zu kassieren. Den Vorwurf der Manipulation bestreiten sie vehement.

Statt eines durchschnittlichen Einsatzes von 5000 Euro waren am 12. Mai beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes über 80.000 Euro auf das Spiel gesetzt und damit Gewinne von knapp 300.000 Euro erzielt worden.

Nikola Karabatic hatte in besagtem Spiel wie einige seiner Teamkollegen verletzungsbedingt gefehlt.

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