Peter Rauchfuß, Schiedsrichterwart des Deutschen Handballbundes (DHB), hat sich erneut über die hohe Belastung im Spitzenhandball beklagt.

"In der aktuellen Spieldichte ist es immer wieder nur eine Frage der Zeit, bis sich Spieler und Schiedsrichter verletzen", sagte Rauchfuß im Gespräch mit dem Internetportal "handball-world.com".

Der Grund dafür liege in der Gestaltung des Spielplans durch die Europäische Handballföderation EHF und den Weltverband IHF.

"Es muss schnellstens gelingen, ein vertretbares Level zu erreichen", sagte Rauchfuß, "die Altersgrenze der schweren Verletzungen geht immer weiter nach unten. Darüber sollte man sich nun auf internationaler Ebene Gedanken machen."

Damit schließt sich Rauchfuß den Klagen von HSV-Hamburg-Trainer Martin Schwalb an. Dieser hatte die Belastungen kürzlich als "unmenschlich" bezeichnet und angekündigt, seinen Spielern einen Verzicht auf die Weltmeisterschaft im Januar in Spanien nahezulegen.

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