Die Handballerinnen des Buxtehuder SV haben überraschend den Einzug in die Champions League geschafft.

Das Team von Trainer Dirk Leun setzte sich im Finale des Qualifikationsturniers beim norwegischen Gastgeber Byasen Trondheim mit 26:22 (14:12) durch und sicherte sich zum zweiten Mal in Folge das Ticket für die Königsklasse. Dagegen verpasste der HC Leipzig beim Wildcard-Turnier in Frankreich die Qualifikation.

Nach dem knappen Halbfinalsieg gegen Dalfsen am Samstag und dem deutlichen Erfolg des norwegischen Vizemeisters Trondheim gegen dei Niederländerinnen war Buxtehude als klarer Außenseiter in die Partie gestartet.

Doch nach einem nervösen Beginn fand der BSV gegen Ende des ersten Abschnitts immer besser ins Spiel und baute die Halbzeitführung bis zum Abpfiff aus.

Pech hatte dagegen Leipzig. Der russische Vertreter Swesda Swenigorod gewann am Sonntag gegen Gastgeber Issy-Paris mit 26:20 und sicherte sich damit den begehrten Startplatz in der europäischen Königsklasse. Leipzig hatte das erste Gruppenspiel gegen Paris mit 21:16 gewonnen, gegen Swenigorod allerdings mit 21:26 den Kürzeren gezogen.

Vergebens hatte das Team von Trainer Stefan Madsen dann am Sonntag auf einen Sieg der Gastgeberinnen gegen Swenigorod gehofft, der Leipzig in die Champions League befördert hätte. Der HC Leipzig wird nun im Europapokal der Pokalsieger antreten, in dem Mitte November der französische Vertreter Toulon St. Cyr der Gegner ist.

Swenigorod spielt in der Champions League in einer Gruppe mit dem deutschen Meister Thüringer HC und Titelverteidiger Buducnost Podgorica mit der deutschen Nationaltorhüterin Clara Woltering.

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