Kreisläufer Igor Vori vom HSV Hamburg tritt aus der kroatischen Nationalmannschaft zurück.

"Ich habe noch nicht mit dem Nationaltrainer geredet, aber es ist in meinem Kopf, dass das Olympia-Spiel um Platz drei gegen Ungarn mein letztes war", sagte der 32-Jährige der "Bild": "In dem Tempo geht es nicht mehr weiter. Mein Körper braucht Ruhe. Meine Arbeit ist hier beim HSV. Ich spiele jedes Mal 60 Minuten."

HSV-Trainer Martin Schwalb hatte zuvor seine Nationalspieler indirekt um einen WM-Verzicht gebeten, in dem er den straffen Terminplan im Handball kritisierte und die hohe Belastung der Spieler anprangerte.

Die Weltmeisterschaft im Januar in Spanien ist nach der EM Anfang des Jahres in Serbien und den Olympischen Spielen von London das dritte große Turnier der Handballer binnen 13 Monaten.

Voris Hamburger Team-Kollege Blazenko Lackovic denkt dagegen nicht an einen WM-Verzicht. "Bleibe ich gesund, fahre ich mit nach Spanien. Wir haben lange nichts mehr gewonnen. Ich will Weltmeister werden!", sagte der kroatische Rückraumspieler.

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