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Die deutschen Handball-Frauen haben dank einer leidenschaftlichen Aufholjagd den Gruppensieg in Vorrundengruppe D geschafft.

Im entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen Ungarn drehten die Spielerinnen von Trainer Heine Jensen einen 14:16-Pausenrückstand noch in ein 27:26 und blieben damit ungeschlagen.

Das DHB-Team, das damit alle fünf Vorrundenspiele gewonnen hat, wäre bei einer Niederlage mit mindestens vier Toren Unterschied von Ungarn überholt werden.

Erst nach knapp fünf Minuten konnten die Torhüterinnen das erste Mal überwunden worden. Deutschland hielt bis zum 4:4 gut mit, scheiterte dann jedoch immer wieder an der schlechten Chancenverwertung.

Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Jensen-Schützlinge aber immer besser ins Spiel, besonders Woltering lieferte einige spektakuläre Paraden.

Matchwinnerinnen waren Susann Müller mit 13 Treffern und Woltering, die Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter von Anita Görbicz parierte. Gegner im Achtelfinale am Sonntag (ab 17 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) ist Angola.

"Anita ist eine sehr gute Siebenmeterschützin. Ich kann mich eigentlich nur an einen Siebenmeter erinnern, den ich zuvor von ihr gehalten habe. Ich habe mir vor dem Wurf gedacht, es muss meiner sein", sagte Woltering.

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