Alexandra Nascimento ist mit Brasilien erstmals Handball-Weltmeisterin geworden © getty

Im Krimi mit zwei überragenden Torfrauen behalten die Brasilianerinnen die Nerven. Serbien wartet weiter auf einen WM-Titel.

Belgrad - Die Handballerinnen aus Brasilien sind zum ersten Mal Weltmeister. Die Südamerikanerinnen gewannen das WM-Finale am Sonntag in Belgrad vor der Rekordkulisse von 19.250 Zuschauern mit 22:20 (13:11) gegen Gastgeber Serbien (DATENCENTER: Der WM-Spielplan) .

Die Brasilianerinnen, die Serbien bereits in der Vorrunde besiegt hatten (25:23), überzeugten in einem intensiven Endspiel durch spektakulären Tempo-Handball und lagen lange Zeit klar in Führung.

Am Ende wurde es noch einmal sehr eng - doch in den entscheidenden Momenten versagten den Serbinnen die Nerven.

"Wir gratulieren den Heldinnen für den beispiellosen Erfolg in der Handball-Geschichte. Dieser Triumph zeigt uns den richtigen Weg für die Olympischen Spiele 2016 in Rio auf", schrieb Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff via Twitter.

Dänemark holt Bronze

Beste Werferin Brasiliens war Alexandra Nascimento mit sechs Toren. Dragana Cvijic (5) traf am häufigsten für die Serbinnen, die vor eigener Kulisse ihren ersten WM-Titel verpassten.

Zuvor hatte sich Deutschland-Bezwinger Dänemark Platz drei gesichert. Gegen Polen setzte sich der dreimalige Olympiasieger 30:26 (12:15) durch. Dänemark hatte das deutsche Team im Viertelfinale am Mittwoch 31:28 besiegt.

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