Ohne Abwehrchefin Nadja Nadgornaja starten die deutschen Handballerinnen in ihre Mission EM-Qualifikation.

Die Rückraumspielerin vom frisch gebackenen deutschen Meister Thüringer HC muss sich Anfang Juni einer Operation an der Hand unterziehen und fällt damit für die beiden Härtetests gegen die Niederlande (7. Juni in Trier und 8. Juni in Koblenz) und die entscheidenden Qualispiele gegen Mazedonien (11. Juni in Skopje und 14. Juni in Magdeburg) aus.

Nadgornaja hatte sich im Herbst 2013 die Mittelhand gebrochen. Nun werden die damals eingesetzten Metallplatten entfernt.

Bundestrainer Heine Jensen geht dennoch optimistisch in den Qualifikations-Endspurt. "Unser Ziel sind zwei Siege gegen Mazedonien. Und um das zu schaffen, müssen wir auch in den Tests gegen die Niederlande ganz nah an unser Top-Niveau herankommen", sagte Jensen bei der Kadernominierung am Montag.

Aus den Spielen gegen Mazedonien brauchen Torfrau Clara Woltering und ihr Team noch zwei Punkte, um bei der Europameisterschaft im Dezember in Ungarn und Kroatien dabei zu sein.

Das erweiterte Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft:

Tor: Clara Woltering (Buducnost Podgorica/MNE), Jana Krause (Thüringer HC), Ann-Cathrin Giegerich (SG BBM Bietigheim)

Außen: Natalie Augsburg (Füchse Berlin), Angie Geschke (VfL Oldenburg), Svenja Huber (Thüringer HC), Marlene Zapf (Bayer Leverkusen)

Rückraum: Christine Beier (Füchse Berlin), Anne Hubinger (HC Leipzig), Saskia Lang (HC Leipzig), Anna Loerper (VfL Oldenburg), Shenia Minevskaja (TuS Metzingen), Susann Müller (HC Leipzig), Kim Naidzinavicius (Bayer Leverkusen), Laura Steinbach (FTC Budapest/HUN)

Kreis: Anja Althaus (Thüringer HC), Julia Behnke (SG BBM Bietigheim), Anne Müller (HC Leipzig), Luisa Schulze (HC Leipzig)

Reserve: Maike März (Thüringer HC/Tor), Franziska Mietzner (Thüringer HC/Rückraum)

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