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Nationaltorhüterin Clara Woltering hat mit dem montenegrinischen Klub Buducnost Podgorica das Finale der Champions League gegen den ungarischen Titelverteidiger Györi ETO mit 21:27 (10:15) verloren.

Damit gelang es der 31-jährigen Woltering nicht, als erste deutsche Spielerin zum zweiten Mal nach 2012 die Champions League zu gewinnen.

Dank einer Weltklasseleistung von Woltering hatte Podgorica beim erstmals ausgetragenen Final Four in Budapest das Halbfinale gegen Vardar Skopje/Mazedonien nach Verlängerung mit 22:20 (16:16, 11:6) gewonnen.

Györi ETO hatte sich gegen den dänischen Vertreter FC Mydtjylland mit der früheren deutschen Nationaltorhüterin Sabine Englert mit 29:26 (16:11) durchgesetzt.

Im Finale untermauerte Györ eindrucksvoll seinen Status als beste Vereinsmannschaft Europas. Ausnahmespielerinnen wie die ehemalige Welthandballerin Anita Görbicz, Linkshänderin Katerina Bulatovic oder die norwegische Torhüterin Katrine Lunde zählen weltweit zu den Besten ihres Fachs.

In der kommenden Saison gehört auch die deutsche Nationalspielerin Susann Müller zu diesem Starensemble. Die Torjägerin des HC Leipzig wechselt für 150.000 Euro nach Györ, wo sie Katarina Bulatovic ersetzen soll, die zum Woltering-Klub Podgorica zurückkehrt.

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