Die deutschen Handballerinnen haben Teil eins ihrer EM-Generalprobe verpatzt.

Das Team von Bundestrainer Heine Jensen verlor vor 1.500 Zuschauern in Münster das erste von zwei Länderspielen gegen den EM-Dritten Rumänien mit 25:28 (14:11). Am Sonntag stehen sich die beiden Mannschaften in Hamm erneut gegenüber.

In der Sporthalle Berg Fidel in Münster überzeugten vor allem die in der ersten Halbzeit eingesetzte Torhüterin Clara Woltering (Buducnost Podgorica) und Rückkehrerin Susann Müller (RK Krim Ljubljana).

Die Linkshänderin erzielte bei ihrem Comeback in der Nationalmannschaft insgesamt sechs Tore, scheiterte aber auch mit einem Siebenmeter an der rumänischen Torhüterin Paula Ungureanu.

Eine gute Vorstellung bot auch Kerstin Wohlbold vom Deutschen Meister Thüringer HC, die im mittleren Rückraum mit viel Übersicht agierte und sich zudem fünfmal in die Torschützenliste eintrug.

Die beiden Spiele gegen Rumänien sind die letzten Härtetests vor der EM vom 4. bis 16. Dezember in Serbien, wo die deutsche Mannschaft in der Vorrunde auf den Olympiadritten Spanien, Ungarn und Kroatien trifft.

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