Die Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) hat allen Erst- und Zweitligisten eine Lizenz für die kommende Saison erteilt.

Auch die finanziell angeschlagenen Klubs DJK/MJC Trier und HSG Bad Wildungen Vipers bekamen eine Lizenz, mussten allerdings erheblich nachbessern.

Vor allem die Trierer Miezen mussten einen detallierten Zahlungsplan vorlegen.

"Trier hat auf Druck des Verbandes erfolgreich nachgebessert. In den vergangenen Jahren wurden Etatlücken aus der alten Spielzeit mit Geldern aus der aktuellen Saison ausgeglichen. Diesem Meachnismus haben wir einen Riegel vorgeschoben", sagte Liga-Chef Berndt Dugall.

Der Meister von 2003 hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Ex-Trainer Thomas Happe trat im Dezember wegen ausstehender Gehaltszahlungen zurück.

In der neuen Saison soll es nach Klubangaben keinen hauptamtlichen Trainer mehr geben.

Insgesamt besteht nach Aussage von Dugall "eine erhebliche Bandbreite" zwischen den einzelnen Klubs. "Mit einem gewissen Risiko muss man immer leben", sagte Dugall.

In der Saison 2012/2013 gehen damit zwölf Mannschaften in der ersten und 15 Teams in der Zweiten Liga an den Start.

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