Peter Pucelj (r.) kam vor der Saison aus Slowenien nach Thüringen © imago

Die Thüringer fliegen vor ihrer Premiere in der DKB Handball-Bundesliga aus dem Pokal. Wetzlars Weltstar Balic muss noch passen.

München - Die Handballer des ThSV Eisenach sind überraschend in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden.

Der Bundesliga-Aufsteiger verlor beim Drittligisten SG Wallau völlig überraschend mit 29:32 (11:11). Drei Tage vor ihrem ersten Punktspiel in der DKB Handball-Bundesliga zeigten die Thüringer noch keine erstligareife Leistung.

Derweil müssen die deutschen Fans auf den ersten Auftritt des früheren Welthandballers Ivano Balic noch warten. (BERICHT: Der Weltstar ist da)

Der Kroate in Diensten der HSG Wetzlar wurde wegen Rückenproblemen geschont, dennoch gewannen die Hessen beim Oberligisten SG Saulheim überlegen mit 39:15 (19:7). MT Melsungen feierte mit dem 50:22 bei der SG Heidelsheim-Helmsheim einen Kantersieg.

SCM steckt Verspätung weg

Trotz eines dreistündigen Staus auf der Autobahn und 45 Minuten Verspätung ließ sich der SC Magdeburg nicht aus dem Konzept bringen und gewann beim neu gegründeten Fünftligisten HT Norderstedt klar mit 45:26 (21:7).

Vier Tage vor dem HBL-Auftakt des SCM gegen Frisch Auf Göppingen war Tim Hornke mit zehn Treffern der beste Schütze gegen den überforderten Gastgeber.

Carstens ließ kurzfristig neben dem angeschlagenen Yves Grafenhorst auch Kapitän Fabian van Olphen, Bartosz Jurecki und Marko Bezjak in Magdeburg.

GWD Minden setzte sich im vereinsinternen Duell gegen seine zweite Mannschaft mit 28:22 (16:11) durch.

Auftakt in neuem Modus

Auch Frisch Auf Göppingen gab sich keine Blöße und bezwang Drittliga-Aufsteiger HSV Bad Blankenburg mit 34:24 (18:8) und damit ebenso deutlich wie der TV Emsdetten die HSG Krefeld mit 32:23 (19:12) und TBV Lemgo die HSG Tarp-Wanderup mit 35:24 (20:12) einen unterklassigen Gegner.

Der Pokal wird dieses Jahr probeweise in einem neuen Modus ausgetragen. Die ersten sechs Bundesliga-Teams der Vorsaison hatten in der ersten Runde ein Freilos. Die anderen zwölf starten gemeinsam mit den 20 Zweitligisten sowie 20 Landespokalsiegern in den Wettbewerb.

Eine weitere Neuerung ist, dass die Bundesliga-Teams für die erste Runde gesetzt waren und nicht gegeneinander spielten. Bislang hatte es vor dem Achtelfinale drei Runden gegeben, die Bundesligisten waren komplett in der zweiten Runde eingestiegen.

Weiterlesen