Der THW hat mit Minden lange zu kämpfen, dreht in der Schlussphase aber auf. Die MT gibt sich gegen Eisenach keine Blöße.

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München - Rekordmeister THW Kiel hat sich im DHB-Pokal keine Blöße gegeben und wie erwartet das Final-Four-Turnier am 13./14. April in Hamburg erreicht.

Der Titelverteidiger setzte sich am Mittwochabend im Viertelfinale beim Ligakonkurrenten GWD Minden mit 30:22 (14:11) durch und hat damit die Chance auf den dritten Pokal-Triumph in Serie gewahrt.

"Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem wir uns lange sehr schwer getan haben. Am Ende bin ich aber zufrieden, jetzt wollen wir den Pokal gewinnen", sagte THW-Trainer Alfred Gislason.

"Eines unserer großen Ziele"

Bis Mitte des zweiten Durchgangs hatte es Minden geschafft, die Begegnung offen und den Rückstand zu den Kielern gering zu halten.

In der Schlussphase drehte der Rekordpokalsieger aber nochmals auf und ließ Minden letztlich keine Chance.

"Wir sind sehr zufrieden, das Final Four war eines unserer Ziele", sagte der französische Rückraumspieler Daniel Narcisse, der im Vorfeld der Begegnung als Welthandballer des Jahres 2012 geehrt worden war.

Bester Werfer beim THW war der ehemalige Welthandballer Filip Jicha (7 Treffer). Die Gastgeber hatten in Aleksandar Svitlica (7) ihren erfolgreichsten Schützen.

Zweitligist hält gut mit

Zuvor war die MT Melsungen erstmals seit 17 Jahren ins Halbfinale des DHB-Pokals eingezogen (DATENCENTER: Der DHB-Pokal).

Die Hessen gewannen beim Zweitligisten ThSV Eisenach mit 31:25 (18:14).

Das Final-Four-Turnier komplettieren Vorjahresfinalist SG Flensburg-Handewitt (Bericht) und der HSV Hamburg (Bericht).

"Das wird ein tolles Turnier. Es ist super, dass es so viele große Mannschaften geschafft haben", sagte Gislason.

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