Momir Ilic (m.) tritt beim FInal Four mit dem THW Kiel als Titelverteidiger an © getty

"Losfee" Thorsten Fink beschert dem Lufthansa Final Four ein Hammer- Halbfinale der beiden Nord-Giganten. Flensburg hat Glück.

München - Zum Knüller zwischen dem deutschen Handballmeister HSV Handball und Titelverteidiger THW Kiel kommt es bereits im Halbfinale des Final-Four-Turniers in Hamburg.

Fußball-Bundesligatrainer Thorsten Fink vom Hamburger SV zog zudem die Begegnung SG Flensburg-Handewitt gegen TuS N-Lübbecke aus dem Lostopf.

Das Turnier findet am 5. und 6. Mai statt.

Für Hamburgs Präsident und Geschäftsführer Martin Schwalb gab es kein Wunschlos: "Ich glaube nicht, dass es bei so einem Teilnehmerfeld einen Favoriten gibt. Aber wenn ich einen nennen müsste, dann wäre es schon der THW Kiel, der ja in der Liga ungeschlagen seine Kreise zieht." (BERICHT: HSV komplettiert Final Four)

"Ich denke, das ist sowohl für den THW als auch für uns ein schweres Los. Leichte Lose gab es aber sowieso nicht", erklärte "Schwalbe": "Es ist aber immer gut, wenn wir eine große Aufgabe zu bewältigen haben."

Kiel gewohnt selbstbewusst

THW-Geschäftsführer Klaus Elwardt sagte nach der Auslosung, ihm sei es egal gewesen, ob man nun im Halbfinale auf Flensburg, Lübbecke oder Hamburg treffen würde. "Wenn man den Pokal holen will, muss man jeden der Vereine schlagen", so Elwardt (DATENCENTER: Der DHB-Pokal).

Außenseiter TuS N-Lübbecke freut sich auf die Partie gegen Flensburg.

"Wenn man sich die Tabellensituation anguckt, ist das schon das leichteste Los. Es ist sehr wichtig für unsere Region, dass wir uns für diese Veranstaltung qualifizieren konnten", sagte TuS-Geschäftsführer Uwe Kölling.

"Sind nicht unbedingt der Favorit"

Die Erwartungen halten sich bei diesen Spitzenteams allerdings in Grenzen (BERICHT: Lübbecke wirft Gummersbach raus ).

Vor der Auslosung sagte TuS-Coach Markus Baur noch: "Ich glaube, wenn der Erste, der Dritte und der Vierte der Liga unsere Gegner sein werden, sind wir als Neunter der Tabelle nicht unbedingt Favorit. Ich bin davon überzeugt, dass uns jeder der anderen drei Klubs gerne als Gegner im Halbfinale hätte. Das sagt, glaube ich, alles."

Flensburgs Geschäftsführer Holger Kaiser mahnte dennoch zur Vorsicht: "In einer solchen Situation stehen die Chancen immer 50:50. Jedem Gegner, der das Final Four erreicht, gebührt großer Respekt. Die Historie dieses Turniers zeigt, dass es keine deutlichen Siege gibt und dass die Nerven entscheidend sind."

Final Four bleibt vorerst in Hamburg

"Glücksfee" Fink drückt den Gastgebern die Daumen.

"Der HSV ist immer mein Favorit", sagte der Fußballcoach, gab allerdings zu: "Ich habe noch nicht so viel Ahnung vom Handball, aber ich hoffe, das in der Zukunft zu ändern."

Das Final-Four-Turnier wird bis mindestens 2017 in Hamburg stattfinden. Dies gab der Ligaverband HBL bekannt.

Seit 1994 ist die Hansestadt Austragungsort der Pokalendrunde.

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