Der deutsche Meister THW Kiel und Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt sind Titelverteidiger HSV Hamburg sowie den Rhein-Neckar Löwen ins Achtelfinale der Champions League gefolgt.

Das Kieler Team von Trainer Alfred Gislason gewann am 7. Spieltag gegen den polnischen Vertreter Wisla Plock souverän mit 34:25 (16:11) und ist als Spitzenreiter der Gruppe B ebenso wie die SG in der Gruppe D nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen.

Flensburg-Handewitt machte durch ein 27:26 (14:13) beim dänischen Meister Aalborg Handball alles klar.

Die Kieler ließen über die gesamten 60 Minuten nichts anbrennen und verbuchten mühelos ihren sechsten Sieg in der Vorrunde. Bester Werfer der Norddeutschen vor 8600 Zuschauern war der Isländer Aron Palmarsson mit neun Treffern.

Flensburg-Handewitt rückte durch den Sieg beim direkten Verfolger Aalborg bis auf einem Punkt an Gruppen-Spitzenreiter Hamburg heran.

Dabei hatte die SG einen schlechten Start erwischt und musste schnell einem Vier-Tore-Rückstand hinterlaufen. Doch der deutsche Vizemeister kam stark zurück, zur Halbzeit lag er bereits in Front.

Trotz langer Führung nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zum Ende hin ein Krimi - Flensburg behielt durch einen Treffer von Steffen Weinhold 40 Sekunden vor dem Schlusspfiff die Oberhand.

Beste SG-Werfer waren Holger Glandorf und Thomas Mogensen (je 7).

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