Den Gegner des unter Manipulationsverdacht stehenden französischen Klubs Montpellier HB ist im mutmaßlich verschobenen Ligaspiel nach eigenen Angaben nichts Ungewöhnliches aufgefallen.

Philippe Barberet, der Präsident von OC Cesson HB, erklärte gegenüber "RTL": "Niemand hat während des Spiels etwas gesehen, niemand kann sich vorstellen, da so etwas passiert sein soll. Ich verstehe das nicht."

"Wenn die Spieler wirklich in das verwickelt sind, was passiert sein soll, wäre das ein Drama", stellte Barberet klar.

Er fürchtet, dass der französische Handball Schaden nehmen könnte: "Hier wird ein schlechtes Bild abgegeben. Das ist schrecklich, vor allem weil es Spieler sind, die mehr als gut verdienen."

Bei Montpelliers 28:31-Pleite gegen OC Cesson HB (Zehnter der vergangenen Spielzeit) am 12. Mai 2012 sollen die Beteiligten insgesamt 5.000 Euro auf einen Halbzeitrückstand des französischen Meisters der vergangenen fünf Jahre gesetzt haben.

Der anschließende Gewinn betrug angeblich 200.000 Euro.

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