Bundesligist HSV Hamburg hat das Finale des Qualifikationsturniers zur Champions League erreicht.

Der Deutsche Meister von 2011 gewann am Samstag gegen den polnischen Vizemeister Wisla Plock mit 28:26 (15:16) und ist damit nur noch einen Sieg vom sechsten Einzug in Folge in die Gruppenphase der Königsklasse entfernt.

"Wir haben uns heute durchgekämpft, denn wir wollten unbedingt gewinnen - egal wie", sagte HSV-Trainer Martin Schwalb. Im Endspiel des Wildcard-Turniers im französischen Saint-Raphael trifft sein Team am Sonntag (19 Uhr) auf Gastgeber Saint-Raphael Var Handball, der sich mit 28:23 (13:13) gegen RK Cimos Koper (Slowenien) durchsetzte.

Vor 800 Zuschauern war der dänische Nationalspieler Hans Lindberg mit sechs Toren bester Werfer aufseiten des HSV. Für Plock traf Valentin Ghionea (11) am häufigsten.

Sollte sich der HSV nicht für die am 26. September beginnende Gruppenphase der Champions League qualifizieren, müsste sich der Bundesliga-Vierte der Vorsaion mit dem zweitklassigen EHF-Pokal zufrieden geben.

Für die finanziell angeschlagenen Hanseaten wäre die Teilnahme an der Champions League auch aus wirtschaftlichen Gründen extrem wichtig. Der Sieger der Königsklasse kann bis zu einer halben Million Euro an Preisgeldern einstreichen - ohne zusätzliche Prämien von Sponsoren. Der HSV steckt in dieser Saison in einer Konsolidierungsphase und hatte zuletzt bestätigt, dass die Spieler auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten sollen.

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