Die Füchse Berlin beenden ihre erste Champions-League-Saison auf Platz vier.

Der Klub aus der Hauptstadt verlor das kleine Finale beim Final Four in Köln gegen den dänischen Meister AG Kopenhagen verdient mit 21:26 (9:13).

Für die Berliner trafen Evgeni Pevnov (5), Alexander Petersson (4) und Iker Romero (4/1) am häufigsten.

Beste Werfer auf Seiten der Kopenhagener waren Superstar Mikkel Hansen, Mads Mensah Larsen und Henrik Toft Hansen (alle 4) sowie Niclas Ekberg (4/2).

Vor 20.000 Zuschauern in der abermals ausverkauften Kölner Arena legten die Füchse einen kapitalen Fehlstart hin und lagen schnell mit 0:4 zurück.

Erst nach neun Minuten überwand Pevnov erstmals den bärenstarken AG-Keeper Kasper Hvidt (18 Paraden). Nach einem Timeout durch Füchse-Coach Dagur Sigurdsson fing sich das Überraschungs-Team der Königsklasse und ging Mitte des ersten Durchgangs sogar in Führung (5:4/15.).

Doch Kopenhagen schaltete einen Gang höher und setzte sich bis zur Halbzeitpause wieder auf vier Tore ab.

Und auch nach dem Seitenwechsel blieben die Dänen am Drücker, bauten die Führung auf 18:12 (41.) aus. Den müde wirkenden Berlinern verhalf auch die zwischenzeitliche Umstellung auf eine offensive Deckung und die Top-Leistung von Torhüter Silvio Heinevetter (19 Paraden) nicht zum gewünschten Erfolg.

Kopenhagen verwaltete seinen Vorsprung, brachte die Führung sicher ins Ziel und feierte so mit dem dritten Platz in der Champions-League-Debütsaison einen Achtungserfolg.

AG hatte das Halbfinale am Samstag gegen Atletico Madrid verloren, Berlin war dem Deutschen Meister und Pokalsieger aus Kiel unterlegen.

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