Kiels Gegner im Finale der Champions League am Sonntag heißt BM Atletico Madrid.

Die Spanier setzten sich im zweiten Halbfinale des Final-Four-Turniers in Köln mit 25:23 (12:15) gegen AG Kopenhagen durch und greifen nach dem vierten Titelgewinn in der Königsklasse nach 2006, 2008 und 2009.

Kiel hatte zuvor im dramatischen ersten Halbfinale in der mit 20.000 Zuschauern ausverkauften Arena die Füchse Berlin mit 25:24 (15:12) bezwungen.

Atletico Madrid, ehemals Ciudal Real, lag zur Pause noch mit drei Toren zurück, drehte die Partie aber im zweiten Durchgang gegen abbauende Dänen.

Für den Champions-League-Neuling AG trafen Olafur Stefansson (5), Niclas Ekberg (5/2) und Welthandballer Mikkel Hansen (4) am häufigsten.

Das Team von Star-Trainer Talant Duschebajew hatte in Superstar Kiril Lazarov (11/5) sowie Joan Canellas und Nikolaj Markussen (beide 3) seine besten Schützen.

Halbzeit eins dominierten die Dänen um die künftigen Kieler Gudjon Valur Sigurdsson (3) und Rene Toft Hansen (2), mit drei Treffern Rückstand für Atletico ging es in die Halbzeitpause.

Doch im zweiten Durchgang ließ Kopenhagen, trainiert vom Schweden Magnus Andersson, massiv nach. Madrid kam vorwiegend durch Einzelaktionen von Alberto Entrerrios zum Zug, der Strafwurf um Strafwurf herausholte.

Beim 19:19 (43.) erzielte Lazarov per Siebenmeter erstmals den Ausgleich, Eduard Fernandez Roura besorgte elf Minuten vor Schluss die erste Atletico-Führung. Arpad Sterbik steigerte sich im Tor, sein Team setzte sich auf 24:21 ab (53.).

In der engen Schlussphase hatten die erfahrenen Spanier dann das bessere Finish für sich, Cannellas erzielte schließlich eine halbe Minute vor dem Ende den entscheidenden Treffer.

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