Deutscher Knaller im Halbfinale des Final Fours am 26. Mai in Köln:

Die Füchse Berlin, die gegen Ademar Leon nach einer deutlichen Hinspiel-Niederlage (23:34) noch mit einem 29:18 (13:6) überraschend weitergekommen waren, erwarten den THW Kiel - und damit genau den Kontrahenten, den sie vermeiden wollten.

Die Norddeutschen hatten sich gegen Croatia Zagreb nach dem 31:31-Remis im Hinspiel im zweiten Duell deutlich mit 33:27 durchgesetzt.

Das erhoffte Traum-Finale in der Königsklasse zwischen dem frisch gebackenen Toyota-HBL-Meister und den Füchsen ist damit geplatzt.

"Wir freuen uns auf das Duell mit dem deutschen Meister. Wir sind zwar einmal mehr Außenseiter, aber nicht chancenlos. Nach dem Wunder von Berlin ist jetzt alles möglich", sagte Füchse-Präsident Frank Steffel.

Auch Sabine Holdorf-Schust, Geschäftsführerin des THW Kiel, freut sich über das Los: "Es ist toll, dass auf jeden Fall ein deutsches Team in Finale steht. Wir hoffen natürlich, dass es der THW Kiel sein wird. Es wird aber ganz schwer, die Füchse haben im Viertelfinale gezeigt, dass sie für eine Überraschung gut sind"

Damit steht aber auch fest, dass auf jeden Fall eine deutsche Mannschaft im Endspiel der Königsklasse am 27. Mai stehen wird.

Im zweiten Duell der Runde der letzten vier Teams stehen sich Atletico Madrid und AG Kopenhagen gegenüber:

Die Spanier hatten zuvor den slowenischen Vertreter RK Cimos Koper bezwungen, Kopenhagen überraschend Titelverteidiger FC Barcelona ausgeschaltet.

Das Endturnier der Champions League wird an beiden Tagen mit jeweils rund 20 000 Zuschauern ausverkauft sein.

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